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6 Sekunden Spitzenbereich |
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FRAGE: Was ich nicht ganz verstehe: 6 sec. Maximale Belastung lt. Trainingsplan, bedeutet das, erst auf max. HF und dann 6 sec. oder 6 sec. voll reintreten was die Beine hergeben? Ansonsten super Plan!! ANTWORT: es bedeutet 6 sec Vollgas. Das kann ein Antritt aus dem Stand sein, ein Intervall am Berg oder auch ein Bergabsprint mit hoher Trittfrequenz. Hintergrund: Die Muskelfasern sind grundsätzlich faul und es gibt ein paar die sind noch fauler und überlassen die Arbeit denen, die schon immer die Arbeit machen (ganz wie im echten Leben). Aber auch die ganz faulen Muskelfasern können mithelfen, wenn sie nur mal ordentlich einen Tritt bekommen. Sportwissenschaftlich gesehen läuft das unter dem Thema 'Frequenzierung und Rekrutierung' (= alle Muskelfasern werden unter hoher Last innerviert). Am besten gelingt das im erholten Zustand. Erholt ist man aber maximal 6 sec, danach beginnt die erste anaerobe Ermüdung. Es entsteht danach Laktat und Vollgas geht dann nicht mehr. Also die Reihenfolge: Gut Warmfahren, 1-2 min ganz entspannt, 6 sec Vollgas, 1 - 2 min ganz entspannt, 6 sec Vollgas, ... Schlau ist es, wenn die Haltung eingenommen wird, die man auch einnimmt, wenn ein Wettkampf entschieden wird. Für Radfahrer könnte das z.B. im Sitzen mit Unterlenkergriff sein. |
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Stecker raus |
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FRAGE: Mein Ziel ist es 2010 effektiver zu Trainieren, da ich vom zeitlichen Umfang mich nicht mehr steigern kann. Habe aber glaube ich immer noch einen Denkfehler in meiner Trainingssteuerung? Ich kann nicht unterscheiden zwischen fehlender Ausdauer und fehlender Kraft, ich habe immer das Gefühl von "der Luft" geht es noch, nur die Beine sind leer! Anders gesagt: Ich habe kein Gefühl für die Belastung, Beine, Lunge brennen, Kopfschmerz kenne ich nicht. Es gibt bis zum bitteren Ende kein Anzeichen, außer eben "Stecker raus", Ende ANTWORT: Wenn ich es richtig sehe bist Du Radsportler. Deiner Beschreibung zufolge ist die Kraft Dein Limit. Mit 'Stecker raus' könnte folgendes passieren. 1. Kraft ist zu Ende. Das geht relativ schnell, insbesondere im Vergleich zu anderen Radsportlern. 2. Kohlenhydratspeicher sind leer (passiert nach 60 - 80 km) oder beides Abhilfe: 1. Kraft trainieren - unspezifisch in Studio - Sobald es wärmer wird auf dem Rad. z.B. Mit dickem Gang Bergauf, einbeinfahren, Antritte 2. Kohlenhydratspeicher möglichst schnell füllen, also immer essen. Von der ersten Sekunde weg. Wenn der Umfang nicht gesteigert werden kann, dann muss die Intensität gesteigert werden. Das ist eine schwierige Gradwanderung, weil es leichter zu Überlastungen führt. Der größte Fehler ist dabei auf die Durchschnittsgeschwindigkeit zu achten. Intervalltraining ist der sinnvolleste Weg. Vielleicht hilft das. Falls Du für Krafttraining was lesen möchtest: http://www.wissen.trainingsplan.com/index.php/krafttraining/krafttraining-ohne-geraete |
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Innere Batterie |
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FRAGE: Eine Frage noch zu der Innerenbatterie-Anzeige. Sollte sie 100% zu dem Saisonhöhepunkt anzeigen oder wie ist es gedacht? - Wenn ich 10% also völlig "platt" eingebe, bremst mich das Progamm, um ein Übertraining zu vermeiden? Ich neige immer dazu, zu hart zu trainieren. ANTWORT: Klar: Die Batterie reguliert den Trainingsplan und zwar lang- und kurzfristig. Kurzfristig werden Überlastung und eindeutige Fehlplanungen vermieden. Beispiel: Wer nicht erholt ist, darf kein Schnelligkeitstraining bekommen (Ausnahmen gibt es auch da). Langfristig versucht der Plan den Sportler auf dem richtigen Kurs zu halten. Hierbei geht es um die Regenerationsfähigkeit oder besser um die Regenerationsgeschwindigkeit, wobei es hierfür kein Maß in der Wissenschaft gibt. Die Belastungsfähigkeit (Leistung in Watt, Critical Power und Stress) sowie die Regenerationsgeschwindigkeit sind meines Erachtens die einzigen wirklichen Parameter für einen Ausdauersportler. Die Batterie versucht die Regenerationsgeschwindigkeit zu messen. Der vorgegebene Wert entspricht der Berechnung aus den bisherigen Werten. Bist Du besser erholt und gibst das an, so bekommst Du unter gleichen Bedingungen beim nächsten mal eine vollere Batterie.Allerdings haben wir derzeit Winter und das Training wird deultich mehr von der Periodisierung gesteurt als von der Erholung. In der Regel hat man weniger Training und auch weniger intensives Training auf dem Plan als in Wettkampfvorbereitungen. Deshalb ist man von Training zu Training fast immer ausreichend regeneriert. |
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Trainingslager |
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FRAGE: Wann soll ich im Frühjahr ein Trainingslager planen und hat es ein Sinn? ANTWORT: Ja klar macht es Sinn. Ich würde ein Höhentrainingslager bevorzugen. Wobei es wichtig ist in der Höhe zu schlafen. Man muss dort oben kein Training absolvieren. Der richtige Zeitpunkt ist 9 bis 12 Wochen vor einen Hauptwettkampf, denn die roten Blutkörperchen haben eine Lebensdauer von 120 Tagen. - Wer es sich leisten kann, fährt nach Teneriffa. Da steht der zweithöchste Berg Europas und dort scheint auch zu Jahresanfang genug Sonne. |
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Bergmarathon |
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FRAGE: Ich möchte mich erstmal bei Ihnen bedanken, dass Sie die Trainingsplanung kostenlos zur Verfügung stellen. Ich weiß, dass es Anbieter gibt, die sich für ihre Serverdienstleistungen gut bezahlen lassen. Kurz vor Weihnachten würde ich doch ein paar Wünsche loswerden. Neben meiner Hauptsportart Laufen fahre ich sehr gerne Rennrad bzw.mache im Winter Rollentraining. Ich würde es begrüßen, wenn eigene Trainingsbereiche fürs Rennrad erfasst werden würden, d.h auch getrennte Leistungstests fürs Laufen und Rennrad fahren. Zum zweiten fände ich es gut, wenn man für die Vorbereitung auf einen Berglauf auch schaubildmäßig eine Trainingsführung bekommen würde, also Icoms für Bergläufe. Ich spiele gerne mit meinem Garmin foreunner. Wäre für mich natürlich das Höchste, wenn ich meine Trainingsdaten vom Trainingscenter in das Programm uploaden könnte und der Trainingsplan würde sich dynamisch anpassen. Mein größter Wunsch wäre aber der, dass ihr Serverangebot weiterhin lange angeboten bleibt, d.h.nicht auf einmal "verschwindet" und ich mich in Ruhe auf einen Laufmarathon vorbereiten könnte. Gerne würde ich mal einen Marathon finishen wollen ohne diese langen 3-Std.-Dauerläufe gemacht haben zu müssen. Mit sportlichen Grüßen Manfred F. ANTWORT: Vielen Dank für Ihre Worte. - Ich weiß, es ist ein sehr ehrgeiziges Projekt. Insbesondere, da es freie Software bleiben soll und ich daher mein Geld zusätzlich verdienen muss. Derzeit geht das ganz gut - ich hoffe noch lange. Ihren Wünschen werde ich nur langsam nachkommen können. Derzeit programmiere ich an einem umfangreichen Schwimmmodul in Zusammanarbeit mit Philippe Martin-Betz. Leistungstests stehen auf der Todoliste und werden mit der übernächsten Version kommen. Die Daten von Garmin & Co werden sicher frühestens in einem Jahr eingerechnet werden können. |
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